LUXOR S 120 erhöht Leistungsfähigkeit von gwk-Technikum

motan-colortronic stellt Trocknungsanlage und Fördergeräte als Dauerleihgabe zur Verfügung. Eine Trocknungsanlage LUXOR S 120 sowie insgesamt sechs Trichterfördergeräte

METRO HES 50 hat die motan-colortronic GmbH, Friedrichsdorf, für den 1. Technologietag

der gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH am 11. Juni 2015 in Meinerzhagen zu Verfügung gestellt. Jetzt haben sich beide Unternehmen darauf verständigt, das System, das für die Verarbeitung von rund 25 kg/h ausgelegt ist, dauerhaft im neuen Technikum des Spezialisten für Kühl- und Temperiertechnik zu belassen.

26.06.2015

Bei der gwk-Veranstaltung standen besonders die Live-Anwendungen im Fokus der 480 Gäste. Diese konnten sich im Demonstrationszentrum auch einen Überblick über die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Anlage von motan-colortronic verschaffen, die am Technologietag für die Materialtrocknung und Beschickung von zwei Spritzgießmaschinen zum Einsatz kam. Dabei wurde zum einen die Herstellung einer bindenahtfreien Hochglanzoberfläche ohne Einfallstellen im MuCell-Verfahren (PC/ABS mit physikalischem Schäumen) gezeigt, zum anderen ein Demonstrator (PC/ABS) mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen ohne sichtbare Bindenähte produziert.

„Unser System, das wir im Zuge des Technologietags bei gwk installiert haben, besteht aus einem Trockenlufterzeuger
LUXOR S 120, drei Trockentrichtern LUXORBIN 100 sowie jeweils drei Trichterfördergeräten METRO HES 50 für die Beschickung der Trichter und der Maschinen“, erklärt Thomas Kern, der das Projekt für die Niederlassung Nord der motan-colortronic GmbH betreut hat. „Die Anlage garantiert dem Kunden stabile Prozesse im Materialhandling für reproduzierbare Versuche.“

Gerade im Technikumsbetrieb mit häufigen Materialwechseln sei maximale Effizienz bei minimalem Wartungsaufwand gefragt, so Kern. Zudem sicherten die hochwertige Verarbeitungsqualität und die auf die Trocknungssysteme perfekt abgestimmte Steuerungstechnik die höchste Verfügbarkeit der Anlage und eine einfache Bedienbarkeit. „Die Technikumsanlage wurde so ausgelegt, dass sie die Möglichkeit bietet, mehrere Trichter an einen Trockenlufterzeuger anzuschließen. So kann weiter getrocknet werden, während das Material eines anderen Trichters gewechselt wird. Dadurch geht keine wertvolle Fertigungszeit verloren.“ 

Zur Zuverlässigkeit trägt überdies das strapazierfähige, effiziente Design bei. So sorgt der zylindrische Aufbau für eine gleichmäßige Trocknung des Kunststoffs. Form und Isolierung sind so gestaltet, dass mit einem nachhaltigen optimalen Materialflussverhalten bestmögliche Trocknungsbedingungen und -ergebnisse erreicht werden. Die gerundete Servicetür passt sich der Außenkontur des Trichters an und ermöglicht einen mühelosen Zugang. Außerdem bietet sie dem Granulat kein Hindernis, keine Kante, Nische oder Hinterschneidung, an der es sich verfangen kann. Das verhindert „tote Zonen“ und begünstigt schnelle Materialwechsel ohne aufwändige Reinigung.

„Der Trockenlufterzeuger verfügt über zwei leistungsstarke Molekularsiebpatronen aus Edelstahl, die eine kontinuierliche Trocknung ermöglichen. Beim Regenerieren wird die angesaugte Luft während der Aufheizphase über einen Wärmetauscher vorgewärmt und so Energie gespart“, erläutert Kern und ergänzt, dass die Rückkühlung der Molekularsiebe mit trockener Luft in einem geschlossenen System erfolgt. So würden ein konstant niedriger Taupunkt sowie eine maximale Trockenleistung erreicht.

„In unserem Technikum führen wir gemeinsam mit Kunden Versuche durch, um die thermische Auslegung eines Werkzeugs zu verifizieren. Wir sind sehr froh und dankbar, dass uns motan-colortronic die Trocknungsanlage jetzt als Dauerleihgabe zur Verfügung stellt“, erklärt Thomas Leng, Leiter Systemtechnik bei gwk. „Dadurch erhöht sich die Leistungsfähigkeit des Technikums signifikant, denn wir haben nun die Möglichkeit, drei Materialien in direkter Reihenfolge zu verwenden, weil sie parallel getrocknet werden können. Oder wir können drei Maschinen gleichzeitig laufen lassen. So erhöht sich die Ablaufgeschwindigkeit der Tests und wir werden schneller und flexibler.“